Gera
Eingebettet in das Grün des Stadtwaldes an der Flusslandschaft der "Weißen Elster" hat sich
die Stadt viel Historisches bewahrt. Viel Raum zum Wohnen und Leben wurde neu geschaffen
bzw. modern saniert, mehrere Einkaufszentren laden zum Bummel in der City ein, auch
Erholung und Freizeitspaß kommen nicht zu kurz.
Von der Historie Geras zeugen viele Sehenswürdigkeiten. Erwähnen wollen wir nur einige
wenige, so z.B. das barocke Rathaus, die Trinitatiskirche oder das Jugendstiltheater, dessen
Konzertsaal einer der schönsten in Deutschland ist.
Kulturelle Highlights sind das Höhlerfest, die Medienmesse GERAmedia, oder die
Schwarzbiernacht, um nur einige zu nennen.
Gera hat auch als Sportstadt einen guten Ruf: Neben dem Sportforum an den Hofwiesen mit dem aufwändig sanierten Hofwiesenbad, hat die Stadt eine der schönsten und modernsten Reitanlagen
Deutschlands in Gera- Milbitz. Jährlich finden dort hoch dotierte nationale und internationale
Wettkämpfe im Spring- und Dressurreiten statt.
Bad Köstritz
Geburtsstadt des legendären Köstritzer Schwarzbieres. Ein Besuch der Köstritzer Schwarzbierbrauerei vermittelt einen Einblick in die Braugeschichte von den Anfängen bis in die heutige Zeit.
Aber nicht nur durch das Bier wurde diese Stadt vor den Toren Geras berühmt, auch die Dahlienzucht ist einzigartig in Deutschland. In diesem Jahr wurde bereits zum 25.mal das traditionelle Dahleinfest gefeiert. Der Blütenreichtum ist auf alle Fälle einen Besuch wert.
Weida
Majestätisch und trotzig zugleich thront die Osterburg über der Stadt, errichtet wurde die Anlage zwischen 1163 und 1193 auf dem 54 Meter hohen Bergsporn. Weidas Wahrzeichen wurde nach Bränden im 30- Jährigen Krieg im Renaissance- und Barockstil wieder aufgebaut und gewährt
noch heute einen wunderbaren Ausblick weit in das Thüringer Vogtland.
Ein Muss ist das dreitägige Osterburgfest mit mittelalterlichem Spektakel zwischen Minnesängern,
Gauklern und vielfältigem Handwerker- und Händlervolk.
Greiz
Idyllisch am Elsterufer gelegen, bietet der Greizer Park nicht nur für Spaziergänger geruhsame
Erholung und lohnenswerte Aus- und Einsichten in die Natur. Im Park selbst zieht das
im frühklassizistischen Stil zwischen 1796 und 1779 erbaute Sommerpalais die Blicke auf sich.
Eine nicht zu versäumende Veranstaltung ist der jährlich stattfindende Greizer Eisfasching.
Die Greizer Eissportfläche ist für die gesamte Region Ostthüringen / Westsachsen zu einem
Besuchermagnet geworden. 1999 noch als Freifläche eröffnet, wurde die Eisbahn pünktlich zur
zweiten Saison mit einem Dach überspannt, so dass die ganze Anlage bei Regen oder Schnee
unabhängig betrieben werden kann.
Eisenberger Mühltal
Ein Besuch im Mühltal ist ein Muss für alle, die es so richtig romantisch lieben und die Idylle
der Natur genießen möchten. Das gern besuchte Ausflugsziel ist nicht nur auf Schusters Rappen
zu erkunden, sondern auch mit dem Kremser und dem Drahtesel.
Einige Mühlen, inzwischen schön restauriert, laden als Gasthäuser zum Verweilen ein.
Erwähnenswert ist auf alle Fälle die Meuschkensmühle, wurde sie doch viele Jahre vom stärksten
Mann der Welt bewirtschaftet: Milo Barus. Er zog einen voll besetzten Bus mit den Zähnen,
stemmte Pferde und Automobile, und drehte aus Hufnägeln Korkenzieher.
Jena
Die Universitätsstadt an der Saale sollte in Ihrem Programm auf keinen Fall fehlen. Sehenswert
sind zum Teil sehr gut erhaltene historische Gebäude wie der Pulverturm, oder die Gebäude rund
um den Markt.
Auch ein Streifzug durch die Jenaer Industriegeschichte ist zu empfehlen. Liegen doch hier die
Wurzeln solch international bekannter Firmen wie Jenoptik, oder Schott Jenaer Glas.
An kulturellen Höhepunkten mangelt es der Saalestadt ebenfalls nicht. Herausragendes Ereignis
ist die alljährlich im Sommer stadtfindende Kulturarena, die in Ihrer Vielfalt seines gleichen sucht.
Dornburg
Hoch über dem Saaletal, nördlich von Jena stehen weithin sichtbar, auf einem 90 Meter hohen
Muschelkalkfelsen, die Dornburger Schlösser. Auf engem Raum sind hier Mittelalter-, Renaissance-
und Rokokobauten vereint. Das Rokokoschloss ist eines der prächtigsten seiner Art in Thüringen.
Saalfeld
In einem Talkessel, eingebettet zwischen dem Nordhang des Thüringer Schiefergebirges und der
Heide erstreckt sich leicht ansteigend bis zum Fuße der Berge eine der ältesten Städte Thüringens-
die Stadt Saalfeld. Umgeben von den Bergen des Thüringer Waldes, beeindruckt die Stadt an der
Saale mit zahlreichen historischen Bauwerken aus einer über 1100- jährigen Geschichte.
Nur ca. 1 Kilometer vom Stadtkern entfernt findet man das weltbekannte Schaubergwerk
"Saalfelder Feengrotten". Mehr als 200 000 Besucher im Jahr lassen sich durch die beeindruckende
und geheimnisvolle Welt tief im Berg verzaubern.
Saalburg
Unter der Herrschaft der Lobdaburger wurde Saalburg vor fast 800 Jahren im Schutze der Burg erbaut.
Seit 1313 besitzt der Ort Stadtrechte. Ein Bergfriedstumpf, Teile der Stadtmauer und die Klosterruine
sind Zeugen aus dieser Zeit.
Nach dem Stau der Saale (1932) wurde Saalburg zu einer Stadt am See. Die Landschaft mit ihren unterschiedlichen Elementen , bewaldete Höhenzüge bis 575 Meter und besonders die 9,2
Quadratkilometer Wasserfläche des größten Stausees Deutschlands bilden eine ungewöhnlich schöne Harmonie. Ausgedehnte Wanderungen kann der Tourist mit einer Schiffsrundfahrt auf dem 28
Kilometer langen See verbinden.
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